Die GegnerInnen und KritikerInnen der Freihandelsabkommen TTIP und CETA demonstrieren am 10. Oktober 2015 deutschlandweit unter dem Motto “Gemeinwohl statt Konzerninteressen”. Sie bemängeln unter anderem die undemokratischen und intransparenten Verhandlungen, die wachsende Macht der Großkonzerne und die zunehmende Privatisierung und Liberalisierung der Wirtschaft. So berechtigt diese Kritikpunkte sind – sie reichen bei weitem nicht aus!
Das System hat keine Krise. Es ist die Krise!
Wir sind überzeugt: Der Kapitalismus kann nicht reformiert oder reguliert werden. Das Streben nach grenzenlosem Wachstum und Profit, die Ausbeutung von Mensch und Natur, die ständige Umverteilung von Unten nach Oben gehören zu seinen grundlegenden Prinzipien. Wir fordern keinen “besseren” Kapitalismus, sondern ein Wirtschaftssystem, das sich an den Bedürfnissen der Menschen orientiert und unsere natürlichen Lebensgrundlagen schützt.
Wir wollen unsere Entscheidungen nicht länger irgendwelchen PolitikerInnen überlassen. Stattdessen sollten Entscheidungen basisdemokratisch getroffen werden – und zwar von denjenigen, die betroffen sind. TTIP ist nur ein Beispiel dafür, wie PolitikerInnen den Willen der Menschen konsequent missachten.
Solidarität und Gleichberechtigung
Als Anarchistische Gruppe Kassel setzen wir uns für eine libertäre Gesellschaft ein, in der die Menschen solidarisch und gleichberechtigt leben. Wir lehnen jegliche Form von Herrschaft ab und versuchen schon heute, Hierarchien sichtbar zu machen und abzubauen. Gleichzeitig arbeiten wir an konstruktiven Gegenentwürfen zu den heutigen Strukturen. Der Kerngedanke der Freiheit ist zugleich Ziel und Mittel.
Wir wollen freie Menschen statt freier Märkte!
Kapitalismus abschaffen, Staaten überwinden, Anarchismus organisieren!
Die Anarchistische Gruppe Kassel in Gründung
Kontakt: kassel_A@riseup.net
Hat dies auf @RevoTweets rebloggt.