Nach G20: Mein Gefühlskarussell und offene Fragen

Ich sollte vielleicht einfach kein Radio mehr hören, keine Zeitung mehr lesen – von Twitter und Facebook ganz zu schweigen. Überall schreit mich die Berichterstattung über die Gipfelproteste in Hamburg an. Und ich bin überfordert, gleich aus mehreren Gründen: Persönliche Erlebnisse müssen irgendwie verarbeitet werden, gleichzeitig habe ich das Gefühl, mich politisch-strategisch positionieren zu müssen. Ich möchte meine Erlebnisse in einen Kontext stellen, der irgendeinen Sinn ergibt. Damit ich irgendwas mitnehmen kann, damit ich einen Punkt machen kann – und nicht auf meinem Frust, meiner Wut und meiner Traurigkeit sitzen bleibe.

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